Werk Braunschweig-Lüneburg
Deutschland
Im Jahr 2011 feierte das esco Werk Braunschweig-Lüneburg sein 100-jähriges Bestehen

Das kleinste Bergwerk der esco ist heute ein reines Steinsalzwerk. Das war nicht immer so: Zu Beginn wurde hier auch Kalisalz für Düngemittel gewonnen.

Die Steinsalzgewinnung geschieht heute mit bergmännischer Bohr- und Sprengarbeit im so genannten Strossenbau. Bei diesem Verfahren werden übereinander drei jeweils bis zu 40 Meter hohe Abbaukammern angelegt, in denen das Salz in senkrechten Abbauscheiben (Strossen) losgesprengt wird. Die bis zu 100 Meter langen und 20 Meter breiten Kammern werden horizontal und vertikal durch Schichten gewachsenen Salzgesteins, so genannte Pfeiler, gestützt, so dass sie dauerhaft standsicher sind.

Die Schächte Braunschweig-Lüneburg I bis III stellen die Verbindung zwischen dem Bergwerk und den Produktions- und Versorgungseinrichtungen über Tage her. Sie reichen in eine Tiefe von bis zu 560 Metern und dienen dem Ein- und Ausfahren der Bergleute, der Salzförderung sowie der Versorgung mit Frischluft und Betriebsmitteln. Unter Tage sind alle notwendigen Einrichtungen zur Gewährleistung eines reibungslosten Betriebes vorhanden: Werkstätten, Ersatzteillager, Umspannstationen und andere Versorgungseinrichtungen. Mit einem rund 60 Kilometer langen Netz von Fahrstrecken verfügt das Werk unter Tage über das Straßennetz einer mittleren Kleinstadt.

Nach einer ersten Verarbeitungsstufe unter Tage wird das grob gebrochene Steinsalz nach über Tage gefördert und durchläuft hier weitere Mahl- und Siebstufen. Am Ende stehen qualitativ hochwertige, reine Steinsalzprodukte in verschiedenen Körnungen, die für den jeweiligen Verwendungszweck ideal sind.

Das Produkt- und Leistungsportfolio esco Werk Braunschweig-Lüneburg:
  • Auftausalz
  • Industriesalz
  • Viehsalz
  • Lecksteine
  • Speisesalz
  • Gewerbesalz