esco Ländergesellschaft
Tschechische Republik

Geschichte K+S Czech Republic a.s.

Prag

Das Büro in Prag gibt es seit über 20 Jahren. Unter dem Namen Salz & Kali Handel spol s.r.o. gründete 1991 die Mitteldeutsche Kali AG das Unternehmen in Prag, um Produkte der ostdeutschen Kali- und Steinsalzindustrie in der Tschechischen und der Slovakischen Republik zu vermarkten. Mit der Fusion der ost- und westdeutschen Kaliunternehmen im Jahr 1993 wurde die Salz & Kali Handel spol s.r.o. Mitglied der heutigen K+S Gruppe.

Nach Eintritt der Solné Mlýny a.s. Olomouc in den K+S Konzernverbund wurden die beiden Unternehmen in Prag und Olmütz im November 2013 zur K+S Czech Republic a.s. verschmolzen.

Seit Gründung des Unternehmens in Prag 1991 hat die K+S Gruppe ihren Anteil am tschechischen Markt mit Kali- und Salzprodukten kontinuierlich ausgebaut und sich als zuverlässiger Geschäftspartner sowohl für staatliche Einrichtungen als auch für Industrie und Landwirtschaft etabliert. Besonders im Auftausalzgeschäft ist K+S Czech Republic dank hervorragendem Lieferservice und bester Qualität zum größten Lieferanten im tschechischen und slovakischen Straßen-Winterdienst geworden.

Olmütz

Die Salzmühle in Olmütz wurde 1921 von Čechoslavie, einer Import-Exportfirma, und der Prague Czechoslovak Legions Bank unter dem Namen Solné Mlýny gegründet. Innerhalb von drei Jahren wurde das Werk in Holice bei Olmütz gebaut. Für diesen Standort hatte mach sich vor allem wegen seiner günstigen Lage mitten in Mähren entschieden.

Damals war Solné Mlýny ein großes Unternehmen mit mehreren verschiedenen Gebäuden, eigenen Werkstätten sowie zwei Wohngebäuden, einem eigenen Bahnanschluss und eigener Zufahrtsstraße. Neben der betriebseigenen Mühle gab es eine Verpackungsanlage sowie große Lagerhäuser für über 20.000 Tonnen loses Salz. Der Standort galt damals als in ganz Mitteleuropa einzigartig und überaus modern, war mit den neuesten Maschinen ausgestattet, hatte einen Elektrizitätsanschluss und eine eigene Wasserleitung.

Am 2. Januar 1924 nahm die Mühle ihren Betrieb auf. Seitdem hat der Standort zahlreiche Veränderungen erfahren, unter anderem mehrere Eigentümerwechsel. Bis 1992 war Solné Mlýny Staatseigentum. Danach folgten verschiedene privatwirtschaftliche Eigentümer, bis zum 01.01.2012 esco das Unternehmen erwarb. So kam der Standort in die K+S Unternehmensgruppe. Seit November 2013  firmiert er gemeinsam mit dem Standort Prag unter dem Namen K+S Czech Republic. Sitz der Gesellschaft ist Prag, produziert wird weiterhin in Olmütz.

Aus Olmütz kommt nicht nur das Salz der bekannten Marke Solné Mlýny für den tschechischen Markt, sondern der Standort versorgt auch die Nachbarländer mit nennenswerten Volumen von Auftau-, Gewerbe- und Lebensmittelsalzen.

Seit 1996 ist der Standort Olmütz ISO-zertifiziert. Seitdem sind weitere Zertifzierungen wie GMP, HACCP und andere  im Lebensmittel-, Vieh- und Gewerbesalzbereich hinzugekommen.

Zu den Zertifikaten der esco Gruppe