Lifestyle: Tequila und Salz

Das Ritual kennt fast jeder: das Salz von der Hand lecken, den Schnaps trinken und anschließend in ein Stück Zitrone beißen. Na klar, die Rede ist von Tequila, einem Agaven-Brand aus Mexiko, auch Mezcal genannt.


Lecker: Tequila mit Salz und Limette

Der Name Tequila ist vermutlich auf die Stadt Tequila nahe der Pazifikküste zurückzuführen, wo der Brand vermutlich im 16. Jahrhundert erstmals hergestellt wurde; er findet sich auch im botanischen Namen der blauen Agave wieder, aus dessen Herz er gewonnen wird: Agave tequilana. Das halbmondförmige Herz der Agave wiederum nannten die einheimischen Indianer "Haus des Mondes", in ihrer Landessprache "Mezcal".

Soviel zur Namensgebung, aber was hat es mit dem Salz und der Zitrone auf sich? – Die Trink-Rituale für Tequila sind verschieden, auch abhängig von Landesgewohnheiten und Reifegrad beziehungswiese Güte des Tequila.

In Mexiko genießt man nur den gewöhnlichen, jungen (klaren) Tequila mit Salz und Zitrone oder Limette, wobei die Reihenfolge durchaus variieren kann. Am bekanntesten ist aber wohl die eingangs erwähnte: zuerst etwas Salz vom Handrücken lecken, danach den Tequila kippen und dann in die Zitronen- oder Limettenscheibe beißen. Salzgeschmack und Zitrus-Aroma sollen dabei den etwas harten Alkoholgeschmack des jungen Tequila ausgleichen.

Darüber hinaus gibt es Genussvarianten mit Tabasco, Kaffeebohnen, Zimt, Orangen und so weiter. Ältere, meist dunklere Tequila-Brände genießt man eher pur.