24.09.2014

Frisia Zout erhält Genehmigung zur Salzgewinnung unter dem Wattenmeer

Die esco-Tochter Frisia Zout aus Harlingen, Niederlande, darf künftig Salz unter dem Wattenmeer gewinnen. Darüber informierte am Mittwoch, 3. September 2014, die Staatssekretärin für Volkswirtschaft des Parlaments, Sharon Dijksma, das niederländische Parlament.


esco Standort Frisia Zout, Harlingen, Niederlande

Bereits Anfang 2012 hatte Frisia Zout eine vorläufige Gewinnungsgenehmigung für vier Kavernen im Bewilligungsgebiet "Havenmond" (Niederländisch für Hafeneinfahrt) vom zuständigen Wirtschaftsministerium erhalten. Die nunmehr erteilte Umweltgenehmigung für die Kaverne "Havenmond I" stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Sicherung der künftigen Soleversorgung des Standortes dar.

Frisia Zout liegt in der holländischen Provinz Friesland und produziert im so genannten Bohrloch-Soleverfahren hochwertiges Siedesalz, das aus etwa 2.800 Metern Tiefe kommt. Die Gewinnungskonzessionen für die bestehenden Kavernen am Festland sind zeitlich begrenzt; die Kavernenbohrungen unter dem Wattenmeer werden benötigt, um auch in Zukunft weiter Siedesalz herstellen zu können.

Die Bohrung der Kaverne "Havenmond I" soll vom Werksgelände der Frisia Zout über eine Länge von rund 6.000 Metern abgelenkt unter dem Wattenmeer verlaufen und den Zielpunkt für die Errichtung der Kaverne in rund 3.000 Metern Tiefe erreichen.